GESUND LEBEN

Knorpelschutz für Arthrose-Patienten?

Was tun als Betroffener...?
Die meisten Fälle von Arthrose werden konservativ behandelt! Inzwischen gibt es eine Reihe von neuen wissenschaftlichen Behandlungsmethoden, die vielen Betroffenen helfen können.

Ziel aller medikamentösen Therapien von Arthrose ist Schmerzlinderung und Besserung der Beweglichkeit . Die durch die Krankheit verursachte Behinderung des Betroffenen soll möglichst gering gehalten und der Fortschritt der Krankheit aufgehalten oder zumindest doch verzögert werden.
Es gibt schmerzlindernde oder auch entzündungshemmende Präparate, deren Wirkung schnell einsetzt( z.B. Diclofenac) und langsam wirkende Arthrose-Medikamente z.B. die in Tabletten zu verabreichenden Substanzen Chondroitinsulfat und Glukosaminsulfat und auch die in das Gelenk zu spritzende Hyaluronsäure.

Unter Fachleuten anerkannt erscheint die Wirkung von Hyaluronsäure (korrekte Bezeichnung Hyaluronan). Ziel einer Hyaluronan-Spritze ist Gelenkschmierung und Knorpelaufbau, geeignet für Patienten mit leichten bis mäßig schweren Formen von Arthrose in Kniegelenk (Gonarthrose), Schultergelenk (Omarthrose), Daumengrundgelenk (Rhizarthrose) und Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose).
Außerdem kann es eingesetzt werden nach operativen Eingriffen wie der „Knorpel-Glättung“.
Bei schweren Formen der Arthrose kann Hyaluronsäure keine Wunder bewirken. In diesem Falle setzt man es hauptsächlich als Schmiersubstanz ein. Studien bescheinigen der in das Gelenk gespritzten Hyaluronsäure eine ähnliche schmerzlindernde Wirkung wie Diclofenac bei wesentlich weniger Nebenwirkungen. Arthroskopische Untersuchungen sollen ferner festgestellt haben, dass die Knorpelabnutzung unter Einsatz von Hyaluronsäure gemindert wurde.

Weltweit werden von Arthrose-Patienten jährlich Millionen von Euro für Präparate ausgegeben, die versprechen, Einfluss auf den Krankheitsverlauf zu nehmen, Knorpelabbau zu stoppen oder Knorpelaufbau gar zu fördern.
Substanzen, die eine Knorpelzerstörung aufhalten sollen, indem sie knorpelabbauende Substanzen hemmen oder gar den Knorpel wieder neu aufbauen, bezeichnete man früher als Chondroprotektiva (Knorpelschutzmittel).
Der Markt für derlei Substanzen ist groß! Schwer, den Überblick zu behalten... Fragen Sie den Orthopäden als Spezialisten - dort erhalten sie Rat und praktische Tipps, wie sie sich vor Arthrose schützen bzw. deren Verlauf günstig beeinflussen können.
Jede Arthrosetherapie muss persönlich abgestimmt werden! Es gibt sehr viele „Bausteine“!
Also...nicht sofort losrennen und „irgendetwas“ kaufen, was helfen soll und dazu noch viel Geld kostet. Auch unkontrollierte Einnahme von Naturpräparaten kann Schaden anrichten.
Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne und individuell.
Wie sagt der Rheinländer so schön: “Jede Jeck is angers“.
Ihre Orthopäden Team im MOT
  • Im Herzen der Stadt Kaarst

02131/604842