WIR STELLEN VOR
Ein Salon – so ganz nach Kundenwunsch

Hintergrund dieser groß angelegten Kundenbefragung ist die Erfahrung, die Franc Braun bereits 1999 – vor seinem Umzug auf die Maubisstraße – gemacht hatte: Architekten und die Industrie haben oftmals kreative, tolle Ideen. Manchmal aber am Kundenwunsch vorbei. Beispiel: Architekten planen gerne offene verglaste Fassaden – Kunden aber sitzen nicht gerne während ihrer Haarbehandlung “im Schaufenster”.
„Für uns als Unternehmen war das Ergebnis der Befragung spannend, weil viele Menschen ganz unterschiedliche Ansätze formulierten.“ erklären die drei Geschäftsführer Franc Braun, Barbara Heinz und Dirk Pentleit. „Manche Kunden nannten nur ein einziges Detail: eine größere Handtaschenablage an der Rezeption! Ein wichtiges Detail, das gerne vergessen wird! Andere Kunden entwickelten komplette Konzepte mit Zielgruppenanalyse. Kumuliert man aber alle Antworten, erkennt man eine deutliche Tendenz, die sich in bestimmten Merkmalen widerspiegelt: So wurde ein modernes Ambiente absolut gewünscht, aber keine kühle Optik, wie Beton oder Edelstahl es ausstrahlen. Kontrast-reiche Töne, mokkafarbene Böden und sand-/cremefarbene Farben wurden genannt und wurden auch umgesetzt. Ein erkennbarer Trend - auch in der Gastronomie bereits bekannt – ist die Aufteilung von großen Räumen in kleinere Zonen, die sich unterschiedlich darstellen und eigene Themen besetzen.
Diesen Trend haben wir um-gesetzt in Form einer dezentra-lisierten Rezeption, einer frei zugänglichen Produktverkaufs-zone, eigenen Zonenthemen für Haarverlängerungen, einem Vip-Bereich, einer Businesszone, einem Raucherbereich sowie einzelnen Zonen in der Beauty Lounge für Kosmetik, Fußpflege und den Heilbehandlungen.
Der Stellenwert von komfortablen Möbeln – sprich Stühlen und Waschstühlen/-liegen – ist höher als früher, so dass neben dem Komfort die Materialauswahl von großer Bedeutung ist. In unserem Fall wurde allein für Auswahl des Materialmix mehrere Monate verwendet. Nebenbereiche, wie zum Beispiel die Wartezone, sollten eine wohnliche Bedeutung bekommen. Dieser Anspruch führte bei unserem Umbau zu einer Außenanlage, d.h. dem Garten, der mit Loungemöbeln ausgestattet wurde: Kunden können dort bei entsprechendem Wetter die Einwirkzeiten ihrer Colorationen bei einem Cappuccino oder Prosecco draußen genießen.
Interessanterweise spielte auch das Thema Nachhaltigkeit eine Rolle, das wir sehr gerne aufgegriffen haben und dem wir u.a. durch eine Warmwasser-Solaraufbereitung gerecht wurden.“ Auch wurde neueste ökologische Licht- und Leuchtmittel-Technik berücksichtigt. Überhaupt ist das Thema Licht für unsere Kunden von Bedeutung, weil sich jeder Mensch gerne in einem guten Licht sehen möchte. Und für eine angenehme Akustik wurden diverse Schallschutz-maßnahmen in Form von speziellen Schallschutztapeten sowie
-decken ergriffen.
Neben den Kunden hatten auch die Mitarbeiter die Möglichkeit, ihre Wünsche zu äußern. „Nur zufriedene Mitarbeiter sind auch in der Lage zu einer guten Salonatmosphäre beizutragen und damit dem Kunden ein gutes Gefühl zu vermitteln.“ erläutern die drei Geschäftsführer. Für die Mitarbeiter wird neben eigens konzipierten persönlichen Stationswagen, die sie bei der Ausführung ihrer Dienstleistungen begleiten, auch ein eigener Bereich im neu angelegten Garten für Pausenzeiten zur Verfügung gestellt.
Am 20.11. 2011 wurde der neue Salon mit über 300 Gästen eingeweiht. Führungen in Gruppen durch das Haus wurden ebenso organisiert wie Entertainment durch Boris Entrup, der Gäste unentgeltlich beriet und schminkte, ein DJ, der für entspannte Lounge-Musik sorgte und einer Tombola, mit der innerhalb von drei Stunden 1.000 € erzielt wurden. Der Betrag konnte dem Verein Dunkelziffer e.V. überwiesen werden.
Nun aber wird seit einigen Wochen der neue Salon auf seine Tauglichkeit getestet und es zeigt sich: nicht nur das Ambiente wird von den vielen Kunden begeistert aufgenommen, sondern die Funktionalität des Salons wird dem großen Ansturm der Kunden gerecht.
„Um die Erwartungen des großen Kundenkreises zu erfüllen, wurde das Team auch in diesem Jahr wieder um 6 Auszubildende ergänzt. Diese unterstützen das Team aus insgesamt über 30 Mitarbeitern. „Als Ausbildungsbetrieb sind wir nach wie vor sehr begehrt. Eine Aus-zeichnung für uns ist es auch, dass in diesem Jahr zum wiederholten Mal nicht nur die Jahresbeste Auszubildende der Innung in unserem Team ausgebildet wurde, sondern auch die Siegerin 2011 der Handwerkskammer Düsseldorf,“ freuen sich die Geschäftsführer.
Für Barbara Heinz, Dirk Pentleit und Franc Braun ist eines klar geworden: Die ausführliche Planungs- und Vorbereitungszeit sowie die qualifizierte Ausführung der Umbauarbeiten hat sich gelohnt und so schaut man an der Maubisstraße 12 in Kaarst zuversichtlich in die Zukunft 2012.


