WIR STELLEN VOR

Europa-Skulptur auf der Kreisverkehrsinsel Hubertusstraße in Büttgen

Symbolische Übergabe der Skulptur
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums im Dezember 2011 hat die Sparkassenstiftung Kaarst-Büttgen am 13. Dezember 2011 an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaarst das „Europa-Kunstwerk“ übergeben. Das Kunstwerk wird auf unbestimmte Dauer und unentgeltlich als Dauerleihgabe auf der Insel des Kreisverkehrs Hubertusstraße in Büttgen stehen.

Im Auftrag der Sparkassen-Stiftung Kaarst-Büttgen haben Künstler der Künstlervereinigung SALIX e.V. einen Entwurf, dem Thema entsprechend, den Europagedanken und den damit verbundenen Zusammenschluss der Länder zum Europäischen Haus, vorgelegt. Entstanden ist eine Stele, die symbolhaft für die geografischen, unverrückbaren und unteilbaren Flächenmassen Europas steht. Gefertigt wird diese aus einem 8,20 m hohen Stahlrohr und aus 10 mm starken Corten-Walzstahl. Corten-Stahl ist ein Material, das nur an der Oberfläche rostet und dann den Rostprozess einstellt. Es verspricht eine sehr lange und pflegeleichte Haltbarkeit. Die schöne Oberflächenstruktur kontrastiert sehr gut mit der Landschaft und den eingebrachten Motiven.

Die 12 bildhaften Zeichen – Piktogramme – mit gelbem Glas hinterlegt, geben leuchtend von der sagenhaften Entstehung, der Geschichte und den Wertemaßstäben für die Einheit Europas Kenntnis. Es sind 12 Sternbilder, wie die Anzahl der Sterne auf der Europa-Flagge, die gleichzeitig den abendländisch-christlichen Hintergrund des heutigen Europas aufzeigen. Sie bestehen aus einer Muschel, Gesetzestafeln, einem Stier, einem Karlsmonogramm, einer Lyra, einem Davidstern, einem Hasen, einem Pentagramm, einem Stundenglas, einer Friedenstaube, einer Mondsichel und einer Sonne. Jedes dieser einzelnen Motive erzählt seine Geschichte.

Alle Bürger, vor allem Lehrer und Schüler sind aufgefordert, sich diesen Bildern zu nähern, sie weiter zu tragen und sie durch andere Geschichten zu ergänzen. Es gibt viele Geschichten zu erzählen und diese Skulptur soll einen Beitrag dazu liefern, denn nur aus den Lehren der Geschichte kann freiheitliches Denken und ein friedliches europäisches Gemeinwesen erwachsen.